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Nadelholzernte muss zwingend eingestellt werden

Aufgrund den Sturmtiefs Burglind Anfang Jahr und Vaia im Herbst sowie der monatelangen Trockenheit und dem zunehmenden Borkenkäferbefall haben die Waldschäden ein beträchtliches Ausmass angenommen. Auch die Ostschweiz wurde nicht verschont.

Darum empfehlen die Waldwirtschaftsverbände folgende dringliche Massnahmen:

- Nutzung von frischem Nadelholz einstellen, ausser es liegt eine konkrete Bestellung vor
- Konzentration auf geschwächte oder mit Käfer befallene Fichtenbestände legen
- kein Nadelholz ab Stock verkaufen oder an Unternehmer vergeben
- auf Laubholz oder Brennholzsortimente ausweichen, soweit der Absatz garantiert ist
- Forstbetriebe sollen auf Drittarbeiten ausweichen oder für ihr Personal Kurzarbeit anmelden

Diese Massnahmen gelten bis auf Widerruf. Die Verbände sind für eine weitere Datenerhebung besorgt. Die nächste Erhebung findet per Ende Januar 2019 statt. Anschliessend wird wieder über die aktuelle Lage informiert. Die Waldeigentümer werden gebeten Nadelfrischholz nur auf ausdrückliche Bestellung bereit zu stellen. Mit diesen Massnahmen soll der Nadelholzmarkt entlastet und die Nadelholz-Lagerbestände über die ganze Ostschweiz gesenkt werden, damit die Sägewerke im Vorsommer 2019 wieder aufnahmefähig sind für Frisch- und Käferholz. Nur eine solidarische Umsetzung der Empfehlungen kann die angespannte Holzmarktsituation wieder verbessern.

Diese Mitteilung wird von den Ostschweizer Waldwirtschaftsverbänden WaldZürich, WaldSchaffhausen, WaldThurgau, Wald St.Gallen & Liechtenstein und WaldAppenzell unterstützt.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

Wald St.Gallen & Liechtenstein Heinz Engler 071 375 60 90

 


Dokument Holzernte_stoppen_2018_12_19.pdf (pdf, 26.2 kB)


Datum der Neuigkeit 19. Dez. 2018


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