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Ortsgemeinde und Burgergemeinde

1802

Als in der Zeit der Helvetik die Munizipalgemeinde geschaffen wurde, verlor die alte Burgergemeinde ihre politische Bedeutung. Es gab zweierlei Bürger, die Alt- und Neubürger.
Im Mai 1802 wurde zwischen den Alt- und Neubürgern ein gütlicher Vertrag abgeschlossen.
Der Burgerschaft verblieben die Liegenschaften, Waldungen und übrigen Vermögenswerte. Die Tagwensgemeinde oder Ortsgemeinde erhielt alle anderen Einrichtungen wie Schulhaus, Waschhaus, Stadtbrunnen etc.

Die Ortsgemeinde ist eigentlich die Vorgängerin der Politischen Gemeinde. Von 1200 bis 1798 bildete das st. Gallische Linthgebiet ohne Rapperswil die Grafschaft Uznach unter der Herrschaft der Toggenburger und ab 1469 unter den beiden Orten Schwyz und Glarus. Die Grafschaft setzte sich aus der Stadt Uznach und sechs Tagwen Eschenbach, Schmerikon, Rüeterswil (St. Gallenkappel), Ernetschwil, Gommiswald und Oblinden (Goldingen) zusammen. Jeder Angehörige der sechs Tagwen hatte das Recht in die Stadt Uznach zu ziehen, Grundbesitz und das Stimmrecht zu erwerben. Sie wurden aber nicht Anteilhaber des Genossengutes. Daher bildeten die alten Uzner Familien eine eigene selbständige Körperschaft, die Burgerkorporation. Die Ortsgemeinde verwaltete während Jahrzehnten das Schulgut, das Kirchenvermögen, die Armenpflege und war bis vor kurzem für die Einbürgerungen zuständig.
Heute sorgen Burgerkorporation und Ortsgemeinde mit ihrer Bodenpolitik für eine kontinuierliche Entwicklung, pflegen die Waldungen, stellen der Bevölkerung ein grosses Erholungsgebiet zur Verfügung und unterstützen öffentliche, gemeinnützige und kulturelle Zwecke.

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