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Christianisierung durch den Glaubensboten Gallus

610 - 650

Gallus wollte die Bewohner bekehren und verbrannte in Tuggen die heidnischen Bilder. Um 610 musste er flüchten, denn die ansässigen Kelten waren für das Christentum noch nicht bereit. Erst 40 Jahre später unter der Gewalt der Alemannen und Franken wurden sie zum Christentum bekehrt.

In dieser Zeit lag Uznach noch am See, denn zwischen dem Walensee und dem Zürichsee breitete sich der Tuggenersee aus. Das Linthgebiet war noch stärker bewaldet, dafür schwach besiedelt. Die Bauern rodeten Wälder, um Wiesen und Ackerland zu gewinnen und das Sumpfgebiet als Streuland zu nutzen. Als die Glarner ihre Wälder abholzten, wurde die Linthebene immer mehr überschwemmt. Das Sumpffieber und andere Epidemien breiteten sich aus.

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