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Die karolingische Galluskirche wird urkundlich erwähnt

856

Am 21. März 856 schenkte Ruadpald dem Kloster St. Gallen seine Besitzung in Dattikon, im Gebiet der heutigen Rotfarb. Die Schenkungsurkunde wurde in der Vorhalle der damaligen Gallus-Basilika (heute Heiligkreuzkirche) ausgefertigt und von zahlreichen Zeugen unterschrieben. Die Urkunde belegt, dass bereits 856 in Uznach eine Kirche bestand. Erbaut wurde diese sehr wahrscheinlich bereits um 820, dass daraus geschlossen werden kann, dass der grosse Abt Gozberg vom Kloster St. Gallen lange vor 856 mit zahlreichem Gefolge nachweisbar zweimal in Uznach weilte. Mit der Bezeichnung „Basilika“ wollte man damals die Bedeutung dieser Kirche hervorheben.