Gründung der Michaelskapelle
1317
Nach der Zerstörung der Burg Uznaberg wohnten die Grafen während mehreren Jahrzehnten in der wohl einfachen Burg der Stadt. Der Wunsch nach einem Gotteshaus in der Nähe, eine Art Burgkapelle, war begreiflich. Ein Geistlicher aus dem gräflichen Hause, Kraft III., war Chorherr von Konstanz und Probst am Grossmünster in Zürich und zugleich Pfarrer. Er liess nun in der Stadt auf seinem Grund und Boden nahe der Burg eine Kapelle bauen zu Ehren des heiligen Michael, an der Stelle, wo heute die Pfarrkirche steht. Die Michaelskapelle, später Antoniuskirche genannt, wurde 1867 abgetragen, um der neuen Pfarrkirche Platz zu machen.