Niederlage bei Näfels und Ende der Toggenburger
1388
Als die Habsburger nach der verlorenen Schlacht bei Sempach zum Krieg gegen Glarus rüsteten, beteiligte sich auch Graf Donat, dessen Ehefrau Agnes aus dem Hause Habsburg-Laufenburg stammte am Kriegszug. Es kam zur vernichtenden Niederlage bei Näfels (1388).
62 Mann aus Rapperswil mit ihrem Banner fielen auf dem Schlachtfeld und Graf Donat von Toggenburg hatte 400 Mann zu beklagen, darunter auch Angehörige der Grafschaft Uznach. Mit dem Gaster litt auch die Landschaft Uznach durch die Streifzüge der Glarner und Schwyzer schweren Schaden. Das veranlasste Graf Donat, sich vom Bündnis mit Österreich zurückzuziehen und setzte seinen Neffen Friedrich VII. ein um sich abzusichern.
Im 1405 verschuldete sich Herzog Friedrich IV. von Österreich und verpfändetet die Landschaft Sargans und Gaster. Damit kamen die beiden Landschaften Uznach und Gaster zum ersten Mal unter die gleiche Herrschaft. Wichtig war aber, dass Friedrich VII. das Herrschaftsgebiet Toggenburg, Uznach, Gaster, obere March mit Grynau, Maienfeld, Prättigau und die Landschaft Davos geschaffen hatte.
Aber er hatte keine direkten Erben und starb kinderlos am 30. April 1436 ohne ein Testament oder sonst eine Verfügung zu hinterlassen.