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Verkehrsverein Uznach

«Der Verkehrsverein ist tot – es lebe der Verkehrsverein!»

Die Geschichte der Verkehrsvereine (auch Kurvereine, Verschönerungsvereine) reicht in die 2. Hälfe des 19. Jahrhunderts zurück und ist eng verknüpft mit dem wachsenden Eisenbahnnetz (daher der Name «Verkehrsverein»). Mit dem aufkommenden Tourismus - damals noch Fremdenverkehr genannt - erfüllten die Verkehrsvereine vielfältige Aufgaben. Viele lokale Verkehrsvereine schlossen sich im 19. Jahrhundert zu regionalen Stellen zusammen, und bereits 1893 wurde der Verband Schweizerischer Verkehrsvereine gegründet, aus dem sich der heutige Verband Schweizer Tourismusmanager entwickelte.

Zu den Aufgaben und Angeboten der Verkehrsvereine gehören neben Kunden- und Standortwerbung, Vermittlung von Gästebetten, attraktiver Gestaltung der Ortsbilder und Verbesserung der Infrastruktur auch Konzerte und Tanzabende zur Unterhaltung von Einheimischen und Gästen. In guter Erinnerung bleiben an vielen Orten die roten Bänkli.

Der Verkehrsverein Uznach hat die touristischen Aufgaben an die Organisation «Rapperswil Zürichsee Tourismus» delegiert und konzentriert sich auf gesellschaftliche und kulturelle Themen. Er sieht seine Rolle als aktiver Akteur für die Gemeinde Uznach und die Vereine im Sinn eines Dienstleisters für die Öffentlichkeit.

Darum: Lang lebe der Verkehrsverein!

 

Der Verkehrsverein Uznach hat den Zweck, selbständig oder in Verbindung mit Behörden, Korporationen, Vereinen und Privaten die kulturellen Interessen von Uznach zu wahren und zu fördern. 

Er organisiert - nebst spezifischen Anlässen - den Neujahrsapéro, die Bundesfeier, den Neuzuzüger-Anlass und die Vereinspräsidenten-Konferenz. 

Nicht zuständig ist der Verkehrsverein für rein touristische Belange. Diese Aufgaben der Tourismusförderung werden vom „Verein Rapperswil-Zürichsee Tourismus“ (RSZT) wahrgenommen.

Der Vorstand besteht aus Beatrice Nater, Präsidentin / Nicole Hänggi, delegierte Gemeinderat, / Lia Chiavi, Finanzen, Vizepräsidentin / Adriano Fumagalli, Gastronomie / Andrea Fumagalli, Aktuariat

Kontakt:

VVU Präsidium: Escherstrasse 3 e, 8730 Uznach

Telefon 055 280 40 86

verkehrsverein@uznach.net

 

Werden Sie Mitglied vom Verkehrsverein Uznach:

Jahresbeiträge:

Einzelpersonen ab Fr. 20.00

Familien ab Fr. 30.00

Firmen, Geschäfte ab Fr. 50.00

Gönner ab Fr. 100.00

Passivmitglieder (ohne Stimmrecht) ab Fr.  10.00

Einzahlung: Verkehrsverein Uznach, 8730 Uznach

IBAN: CH84 0078 1622 3107 1200 0 / St. Galler Kantonalbank AG, 9001 St. Gallen

Ihre Vorteile:

VVU-Jahresprogramm 2026-2027

Sa. 09.05.2026   Maimarkt im Städtli

Fr. 31.07.2026  Bundesfeier im BGZ, ab 18.00 h

Fr. 01.01.2027   Neujahrsapéro im BGZ,  ab 18.00 Uhr

Sa.  20.03.2027  VVU-Hauptversammlung 2026, 14.30 Uhr, im BGZ mit anschliessendem  Imbiss

 

Nächster Anlass:

Sa. 09.05.2026   Maimarkt im Städtli

 

 

Ereignisse aus dem Städtli

22.03.2025 VVU-Hauptversammlung im BGZ mit anschliessenem Imbiss

Der nächste Neuzuzüger-Anlass findet für alle Neuzugezogenen aus Jahren 2024 und 2025 am 08.11.2025 statt.

 

16.03.2024

Hauptversammlung Verkehrsverein Uznach

Der Verkehrsverein Uznach zeigt sich mit einer motivierten Präsidentin, die sich für ein lebendiges und geselliges Miteinander in der Gemeinde einsetzt.  Das „Städtlifest 23“ war der beste Beweis für die Zusammengehörigkeit. Über das ganze Jahr engagiert sich der Vorstand für eine engagierte „Dorfgemeinschaft“ und organisiert verschiedene Aktivitäten. Er ist eine wichtige, tragende Institution in Uznach. Der Verkehrsverein finanziert sich vor allem über die Gönnerbeiträge, freiwillige Spenden und grosszügige Unterstützung der Gemeinde und Korporationen.

Der Verkehrsverein tagte am Samstag-Nachmittag (16.03.24) in der Aula vom Schulhaus Haslen, um die Mitglieder über die Jahresarbeit zu informieren. Beatrice Nater orientierte über die Aktivitäten im VV Uznach. Er zeichnet sich verantwortlich für die Bundesfeier, Konferenz der Vereinspräsidenten, Neuzuzügeranlass, Terminkoordination und Neujahrsapéro. Eine ganz grosse Aufgabe hat die Präsidentin mit der Betreuung des Blumenschmuckes im Städtchen übernommen. Nicht nachvollziehbar ist, dass aus lauter „Langeweile“ einige Blumenträger demoliert wurden. Der Burgplatz präsentiert sich zurzeit wirklich frühlingshaft. Im Mittelpunkt stand natürlich das Städtlifest 23. Die Skepsis vor dem Fest verflog ganz schnell. Die gute Stimmung, natürlich wetterbedingt, hielt über Stunden an. Heute noch wird über Modeschau, Bühnenauftritte, Festgottesdienst und Gesang des „Uzner-Lied“ gesprochen. Der Organisator kam finanziell mit einem „blauen Auge“ davon, dafür profitierten die mitwirkenden Vereine.

Lia Chiavi musste die Jahresrechnung mit einem Verlust abschliessen. Die Hoffnung besteht, dass die Mitgliederzahl erhöht werden kann. Der Betrag bleibt bei Fr. 20.- bzw. Fr. 30.- Kleinere Anschaffungen sind ins Budget aufgenommen worden. Im Vorstand musste eine Vakanz ausgeglichen werden. Karin Erni trat als Aktuarin zurück. Neuen Einsitz in den Vorstand nimmt Yvonne Willi mit Übernahme des Aktuariat.

Wer den Einsatz und die Arbeiten des VV Uznach mit verfolgen möchte, finden Angaben auf der Website der Gemeinde und Vorankündigungen in der „LinthSicht“.

Beatrice Nater darf weiter auf eine einsatzfreudige Crew zählen, mit Lia Chiavi, Roman Frick, Yvonne Willi und Hans-Urs von Matt, die sie grossartig unterstützen. Der kleine Imbiss haben die Engagierten und Versammlungsbesucher sicher verdient. Dafür „musste“ aber das Uznacher-Lied gesungen werden, was eine Premiere an einer Hauptversammlung im Verkehrsverein Uznach war.

Werner Hofstetter

 

12. August 2023

Städtlifäscht Uznach voller musikalischen Highlights, kulturellem Austausch und überall gute Stimmung.

Wo man hinblickte, strahlende Gesichter, angeregte Gespräche, fröhliche Stimmung.

Der Verkehrsverein Uznach (VVU) der dieses Jahr sein 35 jähriges Bestehen feiern kann  zieht bis zum Ende des Städtlifäscht 2023 eine positives Fazit. In friedlicher Atmosphäre genossen die Besucher das vielseitige Festprogramm. Suppertolle Stimmung, Top Musik und Gesang, Sportmöglichkeiten, ein rundum gelungener Samstag. Alle genossen es sprichwörtlich, im Getummelt nach herzenslust zu feiern.

Der Festtag begann mit einem ökumenischen Festgottesdienst in der Stadtkirche. Die humorvollen Worte wurden vom Männerchor „Frohsinn“ umrahmt. Es wurde darauf hingewiesen, welch schönes Städtchen Uznach ist. „Dem Städtli wollen wir Sorge tragen, damit es ein Städtchen bleibt“.Beatrice Nater, Präsidentin des jubilierenden Ortsverein und Festorganisator, lobte die Einrosenstadt in jeder Farbnuance.  Sie wies aber auch mit Humor auf die Vorbereitungszeit. In gleicher Tonart wies auch Gemeindepräsident Diego Forrer hin. Uznach kann und wird Aktiv bleiben, wenn die Bewohner die Gemeinschaft pflegt und die vielen Ortsvereine unterstützt. Ein Highleit war die Präsentation des Uzner-Lied. Claudio Gmür (Benken) hat einen ganz tollen Text kreiert und mit einer gängigen Melodie vertont.

„Mir sind keis Dorf, mir sind kei Stadt

däfür händ mir es Städtli, dem wänd mir Sorg ha,

damit’s äs Städtli blibt.“

Dann aber rollte der Festbetrieb im Stadtgraben, Schulhausplatz, Oberstufenzenrum , Schulareal bis zum BGZ. Bombenstimmung herrschte über den ganzen Tag bis Mitternacht. Jede Menge Live-Musik und Gesang haben viel zum Erfolg beigetragen. Da waren die Chöre „Copains's 23, Contatouille, Bieranjas, LezKiez, Musikverein „Harmonie“, Männerchor „Frohsinn“, Drehorgel usw.

Anziehungspunkte waren das Flachspinnen, Schmiedeisenbearbeitung, Schuhbearbeitung, Elektro-Rennbahn, Baggerbauplatz oder der Falkner Widmer. Die Feuerwehr schwenkte mit dem Hubretter hoch über das festfreudige Städtchen.

Die Kutschenfahrt mit der „alten“ Postkutsche mit Wegfahrt ab Bahnhof geriet etwas in Vergessenheit. Höhepunkt war eindeutig die Modeschau: Die einheimischen Modehäuser zeigten „tragbare“ Bekleidung. Der Clou der ganzen Modeshow war, dass sich der gesamte Gemeinderat auf den Laufsteg wagte. Der tosende Applaus hat er verdient. Neben der gängigen Kollektion wurde auch die Uznacher-Tracht gezeigt.

Der Verkehrsverein Uznach ist zufrieden mit dem Jubeltag. Die vielen glücklichen Gesichter und die positive Resonanz bestätigen, dass es ein gelungenes Städtlifest war.

Von Werner Hofstetter

 

1. Augustfeier 2023 in Uznach

In Uznach wird der 1. August bereits am Vorabend schon gefeiert. Somit erhalten Familien Gelegenheit, die Gründung der Eidgenossenschaft zu Hause oder im Quartier zu feiern. Auch die diesjährige Feier wurde vom jubilierenden Verkehrsverein Uznach (VVU) bestens organisiert. Präsidentin Beatrice Nater durfte recht viele Mitbürgerinnen und Mitbürger begrüssen. Vor der eigentlichen Feier, wurde eine ökumenische Abendandacht in der Stadtkirche abgehalten.

Der diesjährige Festredner an der Feier in Uznach war kein Geringerer als lic. jur. Paul Rechsteiner. Der Politiker ist kein Unbekannter und ein Schwergewicht in der Schweizer Politik. Der Anwalt begann seine politische Laufbahn 1977 als Stadtrat von St. Gallen. Zwei Jahre später gehörte er dem Grossen Rat an. Von 1986 bis 2011war er Nationalrat. Ab 2011 vertrat er den Kanton St. Gallen im Ständerat. Im Oktober 2022 gab er seinen Rücktritt bekannt. Rund 36 Jahre stand Rechsteiner in Bern für Menschenrecht und soziale Gerechtigkeit ein, was er als „Gewerkschafts-Boss“ mehrmals bewiesen hat. In den letzten 36 Jahren hat Rechsteiner einige Steine ins Rollen gebracht.

An  der Feier in Uznach markierte der Festredner viele Ereignisse aus der Schweizergeschichte und der Arbeit im Parlament. Demokratische Fortschritte kamen nie von selbst. Die Öffnung der Bürgerrechte für alle musste erkämpft werden. Er markierte 1848 als eine moderne Schweiz aufgebaut wurde. 1798 wurde der letzte Landvogt vertrieben. Die neue Demokratie brachte das Stimm- und Wahlrecht. Allerdings erst 1971 das Stimm- und Wahlrecht für Frauen. Er erwähnte die Landsgemeinde vom Mai  1847 in Schänis.  Schon damals war der Kanton St. Gallen moderner als alle andern Kantone. Schon damals wurden Schwerpunkte gesetzt über das gesellschaftliche Bürgerrecht, Modernisierung in den Industrien, allgemeine Lebensgrundlagen usw. In  den Folgejahren kamen Bildungswesen und Rentensystem dazu.

Die gediegene Feier wurde umrahmt durch das Alphornduo Limbacher-Hörli. Der

Schweizerpsalm wurde innig gesungen und gab der Abendveranstaltung einen würdigen Rahmen.

Der VVU sorgte sich rührend um das wohl der Mitbürger mit Speis und Trank.

Von Werner Hofstetter

 

Für Sportleistungen geehrt und gefeiert. Gold und Silber für Snowboardprofis aus Uznach wurden am Maimarkt 2023 im grossen Sportkreis geehrt.

Der Verkehrsverein Uznach ist eine grosse Unterstützung für die Gemeinde. So hat er die Sportlerehrung 2023 vorbereitet. Nach der strengen Wintersaison haben die Snowboarder Ladina Jenny und Valerio Jud aus Uznach Zeit gefunden für eine würdige Sportlerehrung. Beatrice Nater mit ihrem Team fand mit der Vereinsmeile am Maimarkt den passenden Ehrenplatz. Geehrt wurden zwei Wintersportler/innen, die an nationalen und internationalen Wettkämpfen Bestleistungen erzielten. Sport und Kultur haben in Uznach einen hohen Stellenwert. Um dazu ein Zeichen zu setzen wurde der Maimarkt zum Sportlerehrung in der Sparte Snowboard.

Gemeindepräsident Diego Forrer gratulierte herzlich zu den erzielten Leistungen von Ladina Jenny und Valerio Jud. Beeindruckend sind die Platzierungen der beiden: Gold am Europacup für Jud und Silber an der Weltmeisterschaft für Ladina.  Sie haben in der letzten Saison neben Beruf, Freizeit und Familie Höchstleistungenerbracht, die nicht selbstverständlich waren. Es erforderte konsequentes und hartes Training und einen Wille, etwas „Grosses“ zu leisten. Das alles geht aber nur, wenn der Sport Freude macht und natürlich verletzungsfrei betrieben wird. Dazu braucht es ein gutes Sportumfeld und eine starke Familie im Hintergrund. Im Detail vorstellen mussten sich die zwei Sportler nicht. In den Medien wurde so viel geschrieben, dass sie ihr Privatleben nicht geheim halten können. Nur so nebenbei: Ladina Jenny und Dario Caviezel sind Snowboardprofis und seit längerem  ein Paar. Ladina besucht aber öfters ihre Eltern in Uznach. Über sein Privatleben wollte Valerio Jud nichts verraten. Die Gratulation ging auch an die Eltern und Familien, die grosse Opfer erbringen, mental unterstützen und mitfiebern, was mit grossen Respekt der vielen Anwesenden verdankt wurde.

Beatrice Nater ging dann in die Fragestunde etwas tiefer zu Training, Durchhaltewille, Mentaltraining und Freizeit. Zum Sport gehören auch Spass, Geschwindigkeit auf der Piste und Freude an den Schneeverhältnissen. Und darüber hinaus viel Unterstützung durch Verband, Familie und Sportfans. Das nächste Ziel ist schon gesetzt: die Weltmeisterschaft 2025 in St. Moritz. Für einen Potestplatz ist nicht nur das Training sondern auch der Teamgeist der beiden hochgehalten worden. Für die musikalische Umrahmung der schlichten Ehrung sorgte der Musikverein Harmonie Uznach und begeisterte damit die Anwesenden.

 

25.03.2023: HV Verkehrsverein

Frischer Wind im Verkehrsverein Uznach. Der Verkehrsverein Uznach (VVU) steht im Umbruch und richtet sich neu aus.

Er ist aber auch in Vorfreude auf das Städtlifest im August 2023.

Wussten Sie, dass der Verkehrsverein Uznach (VVU) vor 35 Jahren sich neu orientierte ?

Seither war der Fokus bei der Vereinsbetreuung, geselligen Zusammenkünfte, Kultur und Zusammenarbeit mit Behörden. Die Pflege des Tourismus ist etwas ins Hintertreffen geraten und wird durch Tourismus Rapperswil-Zürichsee betreut.

Bis heute organisiert der Verein zahlreiche Anlässe zu denen die Bevölkerung begrüsst wird. Die Vereine haben einen Anlaufpartner bei dem sie Rat einholen können. Das Jahr 2022 geht aber ganz bestimmt als grosser Marktstein in die Geschichte ein. Im zweiten Jahr präsentiert sich das Städtchen in einem wunderbaren Blumenschmuck. Anstoss dazu gab Beatrice Nater als neugewählte Präsidentin. Die unendliche Kraft steckt sie voll in die „Einrosenstadt“. Sie verleiht nicht nur dem Verein, sondern der ganzen Gemeinde ein neues Image. Sie ist bemüht, dass die Rose als Wappenzeichen weiter blüht.

Die erstmals an einem Samstag-Nachmittag durchgeführte Hauptversammlung ist ein Novum und füllte die Aula natürlich nicht. Die Anwesenden erfuhren eine Menge an Informationen und mussten viel „Neuem“ zustimmen.

Man merkte der Vereinsleitung an, dass sie ihren Job mit Freude ausübt. Es wird ständig nach Möglichkeiten gesucht, Uznach den Besuchern, Vereinen und Bewohnern ins richtige Licht zu rücken. Nach Rückblick kommt die Phase der Neuorientierung. Mit dem Namenszusatz „Kulturell – Traditionell – Engagiert“ wird die Aussagekraft gestärkt. Der Terminkalender 2023 mit Neujahrsapero, Bundesfeier, Hauptversammlung, Neuzuzügeranlass, Terminkonferenz, Präsidententreff, Advents- und Weihnachts-schmuck werden auch im neuen Jahr nicht fehlen.

Neu dazu kommt das Städtlifest vom 12. August 2023. Schon jetzt sind die motivierten Vorfreuden enorm. Der Bierdeckel und das „Uzner-Guetzli“ mit dem Festsignet zielen auf eine Bombe im August hin. „Heute werde ich noch keine Details preis geben“ meinte die OK-Präsidentin.

Ohne Mitglieder-, Firmen-, Korporationen- und Gönnerbeiträge kann auch der Verkehrsverein nicht bestehen. Das stellte die abtretende Kassierin Marisa Braga fest. Mit dem bescheidenen Jahresbeitrag von 20.- Fr. für Einzelmitglieder, 30.- Fr. für Paarmitglieder,  50.- Fr. für Firmen und Spenden können die Ausgaben gedeckt werden.

Ein neuer Wind bläst auch in der Vereinsführung. Kassierin Marisa Braga gab die Kassaführung der Aktuarin Lia Chiavi weiter. Als neue Aktuarin wurde Karin Erni bestimmt. Mitglied Sebastian Bühling gab das Amt „Gastronomie“ an Roman Frick weiter. Der Gemeinderat ist vertreten durch Hans Ulrich von Matt. In der Kontrollstelle arbeiten Rita Giger und Bruno Hüppi mit.

Eine neue initiative Vereinsführung braucht auch eine neue Ausrichtig der Statuten, denen Neuausrichtung zugestimmt wurde. 

Gemeindepräsident Diego Forrer dankte im Namen der Gemeinde dem Vorstand, speziell der Präsidentin, für den unermüdlichen Einsatz das Städtchen attraktiv zu halten

von Werner Hofstetter

 

3.11.2022: Sitzung Vereinspräsidien Uznach

Uznach braucht Vereine – Vereine brauchen die Gemeinde

Uznacher Vereine  bieten über das ganze Jahr ein vielseitiges Veranstaltungs-programm. Das Angebot der rund 85 Ortsvereine über kulturelles, kulinarisch, musikalische und sportliche Anlässe sind so zugeschnitten, dass alle Bedürfnisse der Bevölkerung abgedeckt werden können.

Der Verkehrsverein Uznach als Dachorganisation der Vereine lädt im November jeweils  alle Vereinsfunktionäre zu einer Terminkonferenz mit Orientierungsabend ein. Hier werden die Weichen gestellt für das kommende Vereinsjahr. Präsidentin Beatrice Nater stellte fest, dass das Vereinsleben in Uznach grossgeschrieben wird und der Bevölkerung ein vielfältiges Angebot an Aktivitäten geboten und  von grosser Freiwilligkeit getragen wird. Wie Gemeindepräsident Diego Forrer festhielt, ist  der Gemeinderat bereit die Ortsvereine zu unterstützen. Gegenwärtig liegt ein Gutachten zur Vernehmlassung vor über Subventionen, Jahresbeiträge und Spezialzuschüsse,

Der Veranstaltungskalender 2023 ist bereits schon voll mit Anlässen. Vereine können ihre Anschrift im Vereinsverzeichnis der Gemeinde selber registrieren.  Ebenso steht ein Terminplaner offen für frühzeitige Veranstaltungstermine. So können Überschneidungen vermieden werden.  Die Gratiseintragungen erfolgen über die Homepage der Gemeinde Uznach. Von den rund 85 Ortsvereine findet man zurzeit nur wenige, die sich schon registriert haben. Vereine sind auf Werbung angewiesen. Der Werkdienst der Gemeinde Uznach stellt, nur für Ortsvereine, 5 Werbe-tafeln beim Ortseingang zur Verfügung. Die Benützer Vorgabe ist auf der Homepage der Gemeinde Uznach zu finden.

Das Jahr 2023 wird zu einem Festjahr. Am 10./11. Juni feiert der FCU sein 100 jähriges Bestehen. Auch der VV Uznach jubiliert und organisiert am 12. August ein „Städtlifest“. In Startphase ist auch das Gewerbe Uznach für die Gewerbeschau im April 2024.

Diskutiert wurde auch über allgemeine Vereinsprobleme, so „unter uns“ die nach Lösungen suchen.

Von: Werner Hofstetter

 

April 2022

Gesegneter Blumenschmuck im Städtli Uznach.

Bei sonnigem Frühlingswetter fanden sich am 6. April eine muntere Kinderschar und einige Erwachsene beim Begegnungszentrum BGZ in Uznach ein.

Sie feierten den Blumenschmuck im Städtli Uznach mit einem kleinen Fest und einer Blumensegnung.

Zudem haben zahlreiche Schüler der Unterstufe an einem Malwettbewerb teilgenommen und originelle Blumenkörbli bemalt. Hübsch sind sie geworden, die Unikate! Sie können noch bis Ende April in den Schaufenstern des Gewerbes im Städtli bewundert werden, welches auch die Preise für den Wettbewerb gespendet hat. Obwohl es Mittwochnachmittag war, sind zahlreiche, sichtlich aufgeregte Kinder erschienen. Sie alle waren gespannt, welchen tollen Preis sie vom Tisch gewinnen werden.

Zuerst begrüsste und bedankte sich die Organisatorin Beatrice Nater, Präsidentin des Verkehrsvereins Uznach VVU, bei den Gästen, der Schulleitung und den Lehrpersonen der Unterstufe und den Helferinnen für das Gelingen des Anlasses. Anschliessend verstand es Diego Forrer, Gemeindepräsident, sich mit blumigen Worten an die Gäste zu wenden, und er freute sich sehr darüber, dass nun das Städtli „Glanz“ erhalten hat. Zudem bedankte er sich bei Beatrice Nater für die Initiative und ihr grosses Engagement.

Jürg Wüst, Seelsorger der katholischen Kirche, nahm die Blumensegnung vor, wofür auf den Kirchplatz gewechselt wurde. Mit einfühlsamen Worten und einer eindrücklichen Kurzgeschichte erklärte er die Bedeutung der Blumen, mit ihrer göttlichen Botschaft für die Menschen und ganz besonders für die Natur.

Wieder zurück im BGZ, wurden von den Kindern die Lose gezogen und die Preise abgeholt. Was für eine Aufregung! Jene Kinder, die nicht anwesend waren, aber am Malwettbewerb teilgenommen haben, erhalten den Preis nach den Frühlingsferien.

Im Anschluss erzählte Beatrice Nater das Märchen der blauen Rose, das von einer Kaisertochter handelte, die bei der Wahl, einen Mann zu heiraten, nur auf ihr Herz hörte, obwohl dieser ein armer Schlucker war. Ein  weiteres Märchen handelte von einem Hasenhüter, dem es gelang, drei knifflige Aufgaben zu lösen und somit die Königstochter heiraten konnte. „Sicherlich halfen ihm die bunten Hasen dabei, die jetzt im Städtli anzutreffen sind“. Die Harfenistin Erika Zimmermann untermalte die Märchen mit den wunderschönen Klängen auf der keltischen Harfe.

Mit einem Durstlöscher, gespendet vom VVU, fand der Anlass seinen Abschluss. Nun möge es den gesegneten Blumen im Städtli gut ergehen, und dass sie vor Vandalismus verschont bleiben, und den Passanten und Anwohnern Freude bereiten.

Beatrice Nater, Präsidentin VVU, 18.04.2022

 

März 2022

Uznach blüht auf – Der Gemeinderat Uznach beschenkt das Städtchen mit einem farbenfrohen Blumenschmuck.

Beatrice Nater, Kulturvermittlerin CAS, ist schon länger im Vorstand des Verkehrsverein Uznach tätig. Im Februar 2022 hat sie das Präsidium übernommen. Ihr liegt es am Herzen, dass das Städtli nicht nur unter dem Durchgangsverkehr leidet, sondern auch Freude und seinen Charme verbreitet. Von ihr stammt auch die Idee vom Blumenschmuck. Sie möchte mit den Blumen zu einem attraktiven Erscheinungsbild vom Städtli beitragen. Es soll aufblühen und dazu bekommt sie Unterstützung vom Gemeinderat Uznach und vom Gewerbe.

Symbolische Eternit Spindeln

Es sind überall Eternit-Spindeln aufgestellt, die symbolisch die Problematik im Städtli aufzeigen; oben kommt der Verkehr rein, zwängt sich durch das „Nadelöhr“ und geht unten wieder weg! Die neuzugezogene Gärtnerei Raschle gab Martin Fleischlin die Gelegenheit, die Spindeln zu bepflanzen. Nun blüht der Frühling im Städtli! Mir macht es Freude, mit dem „Chäreli“, gefüllt mit Giesskannen, die Blumen mit Brunnenwasser zu giessen und zu pflegen, sagt Beatrice Nater.

Frühlingsbunter Anlass

Um den schönen Blumenschmuck zu feiern, organisiert der Verkehrsverein am Mittwoch, 6. April im BGZ um 14.00 Uhr einen gemütlichen Anlass, wozu die Bevölkerung eingeladen ist. Im Vorfeld wurde ein Malwettbewerb an der Unterstufe lanciert. Zahlreiche Kinder machen mit und sind daran, bunte Blumenkörbli zu malen, welche dann im BGZ verlost werden. Anschliessend sind die kleinen Kunstwerke in den Schaufenstern im Städtli zu bewundern. Es stehen attraktive Preise vom Städtli-Gewerbe bereit. Auch der Gemeindepräsident Diego Forrer wird anwesend sein. Zudem wird der Blumenschmuck von der ökumenischen Seelsorge Uznach gesegnet. Beatrice Nater erzählt ein Blumen- und Hasenmärchen, welche von der Harfenistin Erika Zimmermann umrahmt werden. Ein schöner Frühlingsbunter Anlass erwartet die Besucher.

Text: Werner Hofstetter, Beatrice Nater 30.03.2022

 

 

 

 

Adresse

Escherstrasse 3e
8730 Uznach